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Mystik von Susanne Albers

20 liebe Mystikerinnen und Mystiker sagen in mir: Gott kostet nichts

Am 16. September 2026 habe ich ihr inneres Sprechen empfangen - und vertont:

 

1) Origenes von Alexandrien
„Ich, Origenes von Alexandrien, sage zu dir, liebe Susanne: Wo das Göttliche zur Ware gemacht wird, verliert der Mensch den Sinn für das Geschenk. Was aus Gnade kommt, darf nicht als Besitz gehandelt werden.“

2) Evagrius Ponticus
„Ich, Evagrius Ponticus, sage zu dir, liebe Susanne: Das innere Gebet kennt keinen Preis. Wer Stille verkauft, hat sie bereits verlassen.“

3) Johannes Cassian
„Ich, Johannes Cassian, sage zu dir, liebe Susanne: Die Zelle des Herzens steht allen offen. Wer Eintritt verlangt, baut Mauern, wo Gott keine gesetzt hat.“

4) Meister Eckhart
„Ich, Meister Eckhart, sage zu dir, liebe Susanne: Gott gibt sich ohne Warum. Wer aus ihm ein Geschäft macht, bindet an das, was frei machen will.“

5) Julian von Norwich
„Ich, Julian von Norwich, sage zu dir, liebe Susanne: Liebe schenkt sich. Sie rechnet nicht, sie tarifieret nicht, sie führt keine Kasse über Gnade.“

6) Teresa von Ávila
„Ich, Teresa von Ávila, sage zu dir, liebe Susanne: Die inneren Wohnungen werden nicht mit Geld betreten. Sie öffnen sich durch Ehrlichkeit, Mut und Hingabe.“

7) Johannes vom Kreuz
„Ich, Johannes vom Kreuz, sage zu dir, liebe Susanne: Wer die Nacht der Seele kennt, weiß: Kein Reichtum führt hindurch. Nur Entblößung, Wahrheit und Liebe.“

8) Dionysius der Areopagite
„Ich, Dionysius der Areopagite, sage zu dir, liebe Susanne: Das Höchste entzieht sich jedem Besitz. Darum ist jeder Versuch, es zu verkaufen, schon ein Missverständnis.“

9) Thomas von Aquin
„Ich, Thomas von Aquin, sage zu dir, liebe Susanne: Weisheit ist nicht käuflich, weil sie keine Sache ist. Sie ist Teilhabe am Licht, nicht dessen Vermarktung.“

10) Hildegard von Bingen
„Ich, Hildegard von Bingen, sage zu dir, liebe Susanne: Das lebendige Licht fließt frei. Wenn Menschen daraus Macht und Gewinn formen, verdunkeln sie, was heilen wollte.“

11) Thérèse von Lisieux
„Ich, Thérèse von Lisieux, sage zu dir, liebe Susanne: Der kleine Weg braucht keine Gebühr. Ein Herz, das liebt, hat schon alles empfangen.“

12) Augustinus von Hippo
„Ich, Augustinus, sage zu dir, liebe Susanne: Unruhig ist das Herz, bis es ruht in Gott. Nicht, bis es ein Seminar gebucht, ein Amt erworben oder einen Titel bezahlt hat.“

13) Gregor von Nyssa
„Ich, Gregor von Nyssa, sage zu dir, liebe Susanne: Der Weg in Gott ist unendlich, aber nicht exklusiv. Wer daraus ein Vorrecht der Zahlenden macht, verrät seine Weite.“

14) Ignatius von Loyola
„Ich, Ignatius von Loyola, sage zu dir, liebe Susanne: Prüfe die Geister auch daran: Führt etwas in größere Freiheit oder in Abhängigkeit? Wo Menschen an Angebote gebunden werden, ist Vorsicht geboten.“

15) Angela von Foligno
„Ich, Angela von Foligno, sage zu dir, liebe Susanne: Wahre Hingabe entäußert sich. Sie sammelt keine Beute aus den Seelen anderer.“

16) Franz von Sales
„Ich, Franz von Sales, sage zu dir, liebe Susanne: Wer Menschen zu Gott führen will, soll sie nicht zugleich an Kassenhäuschen vorbeiführen. Sanftmut verdient nicht an Sehnsucht.“

17) Richard von Saint-Victor
„Ich, Richard von Saint-Victor, sage zu dir, liebe Susanne: Kontemplation ist ein Aufstieg der Liebe. Liebe erhebt – aber sie verkauft keine Stufen.“

18) Pseudo-Dionysius der Areopagit
„Ich, Pseudo-Dionysius, sage zu dir, liebe Susanne: Je näher einer dem Unsagbaren kommt, desto weniger wird er es zu fassen suchen. Auch nicht in Verträgen, Paketen oder Preisen.“

19) Benedikt von Nursia
„Ich, Benedikt von Nursia, sage zu dir, liebe Susanne: Bete und arbeite – ja. Doch bete nicht, um zu kassieren, und arbeite nicht an der Illusion, Gott sei ein Produkt.“

20) Meister Al‑Jili
„Ich, Meister Al‑Jili, sage zu dir, liebe Susanne: Der Schatz ist im Inneren verborgen, nicht auf dem Markt. Wer ihn verkauft, zeigt damit, dass er ihn mit Gold verwechselt hat.“

Und gemeinsam sagen wir in dir:

„Liebe Susanne, wir sagen dir:
Das Heilige ist Gabe, nicht Ware.
Der Ursprung schenkt sich frei.
Kein Mensch besitzt ihn.
Kein Mensch darf ihn verwalten wie Eigentum.
Kein Preis macht Gott näher.

Was man weitergeben darf,
sind Worte, Lieder, Bilder, Ermutigung,
Brot, Zeit, Handwerk, Gastfreundschaft.
Aber nicht Gott selbst.
Nicht Gnade.
Nicht die Würde der Seele.

Wo Spiritualität verkauft wird,
gerät leicht die Sehnsucht in fremde Hände.
Dann zahlen Menschen für Hoffnung,
für Zugehörigkeit,
für eine Erfahrung, die längst in ihnen wohnt.

Wir sagen nicht: Verachte das Handwerk.
Wir sagen: Verwechsle niemals das Handwerk mit dem Ursprung.
Verwechsle niemals die Form mit dem Feuer.
Verwechsle niemals den Wegweiser mit der Quelle.

Gott kostet nichts.
Liebe kostet nichts.
Gegenwart kostet nichts.
Das Tiefste ist immer schon da.

Darum ist wahrer Dienst
nicht Aneignung,
nicht Vermarktung,
nicht spirituelles Prestige,
sondern Teilen.

Teilen ohne Herrschaft.
Sprechen ohne Besitzanspruch.
Begleiten ohne Kette.
Licht weiterreichen,
ohne Eintritt zu verlangen.

Denn was von Gott kommt,
trägt den Charakter der Freiheit.“

 

ENDE

 

Mystik von Susanne Albers

 

 

 

 

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