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Gewalt gegen Frauen ist kein privates Problem.
Sie ist eine der größten moralischen Katastrophen unserer Zeit.
Millionen Frauen auf der Welt erleben Demütigung, Schläge, Vergewaltigung oder werden von ihren Partnern getötet.
Oft geschieht das hinter verschlossenen Türen – und viel zu oft in einer Kultur des Wegsehens.
Diese vier Videos lassen Gott selbst zu diesem Thema sprechen.
Nicht als moralische Predigt.
Nicht als politische Analyse.
Sondern als klare, mystische Stimme, die Gewalt beim Namen nennt und die Würde jeder Frau verteidigt.
Die Texte sind bewusst unbequem.
Sie stellen Fragen, die in Religion, Gesellschaft und Justiz oft verdrängt werden.
Denn eines ist klar:
Gewalt gegen Frauen widerspricht allem, was wir göttlich nennen.
Wer einen Menschen erniedrigt, schlägt immer auch gegen das Göttliche in diesem Menschen.
Diese vier Stimmen sind daher keine Anklage gegen Männer –
sondern eine Anklage gegen Gewalt, Schweigen und Gleichgültigkeit.
Und zugleich eine Erinnerung:
Würde ist nicht verhandelbar.
Liebe ist nicht Gewalt.
Und Gott steht immer auf der Seite der Verletzten.
[Intro]
Ich frage nicht aus Trotz.
Ich frage, weil es wehtut.
Weil Millionen weinen,
wenn Gott immer nur mit Bart gezeichnet wird.
Also sag du es, Gott.
Wer bist du?
[Strophe 1]
Bist du ein Vater mit Donnerblick?
Ein Richter, der aus Wolken spricht?
Ein alter Mann mit Regeln in der Hand,
der das Weib dem Mann unterstellt hat?
Bist du das?
[Strophe 2]
Oder bist du ein Licht –
ohne Haut, ohne Stimme, ohne Genital?
Bist du die Kraft, die Leben gebiert,
egal in welchem Körper?
Bist du das?
[Zwischenruf]
Sie sagen: Gott ist männlich.
Er, der Herr.
Doch ich sage:
Gott ist, was kein Pronomen je fassen kann.
[Strophe 3]
Du kommst durch die Augen eines Kindes.
Durch das Wimmern einer Mutter.
Durch das Ja der Liebe –
nicht durch den Zwang der Rolle.
[Refrain]
Gott ist nicht Mann.
Gott ist nicht Frau.
Gott ist das Herz,
das beides erschafft –
und beides durchstrahlt.
[Schluss]
Wer Gott auf ein Geschlecht reduziert,
schneidet das Göttliche in Stücke.
Ich sage dir:
Du bist mehr.
Weil Gott mehr ist.
[Intro]
Jede dritte Frau.
Geschlagen. Gedemütigt. Gequält.
Von Männern, die sich lieben nennen.
Und von Systemen, die schweigen.
Ich, Gott, sehe das.
Ich schweige nicht.
[Strophe 1]
Ihr nennt euch Männer.
Doch ihr schlagt, weil ihr Angst habt vor der Seele einer Frau.
Ihr tretet, weil ihr es nicht aushaltet, dass ihr schwach seid.
Ihr schreit, weil ihr nie gelernt habt zu fühlen.
Ihr verletzt, weil euch niemand beigebracht hat, was Würde ist.
Aber ich sage euch:
Eure Gewalt ist nicht männlich.
Sie ist feige.
[Strophe 2]
Und ihr, die ihr zuschaut –
ihr nennt es „Privatsache“.
Ihr nennt es „schwierige Beziehung“.
Ich nenne es Unterlassung.
Ich nenne es Mittäterschaft.
Ich nenne es Sünde.
[Zwischenruf]
Ich bin Gott.
Ich habe euch mit Händen gemacht,
die streicheln sollten –
nicht prügeln.
Mit Mündern, die heilen sollten –
nicht zerstören.
Mit Körpern, die schützen sollten –
nicht beherrschen.
[Strophe 3]
Jede Frau, die ihr schändet,
verletzt auch mich.
Denn ich bin in ihr –
so wie in euch.
Aber ich sage euch:
Wer meinen Tempel schlägt,
wird selbst zerbrechen.
[Refrain]
Ich bin nicht der Gott,
der euch die Faust erlaubt.
Ich bin die Stimme in ihrem Schrei.
Ich bin die Kraft in ihrem Nein.
Ich bin das Licht, das euch jetzt richtet.
[Schluss]
Ich bin nicht gegen euch.
Ich bin gegen das, was ihr tut.
Hört auf.
Jetzt.
Oder ich werde euch nicht mehr beschützen.
[Intro]
Ein Raum.
Ein Tisch.
Ein Richter.
Und eine Frage, die nie gestellt werden dürfte:
Was hat sie getan,
damit er das tun durfte?
[Strophe 1]
Sie tanzt.
Sie lacht.
Sie trägt ein Kleid.
Und plötzlich sagt ihr:
Sie hat es provoziert.
Ich frage euch:
Seit wann ist Lebensfreude
ein Freibrief für Gewalt?
[Strophe 2]
Ihr sprecht über Alkohol.
Über Röcke.
Über falsche Entscheidungen.
Aber ich frage euch:
Warum sprecht ihr nie
über Kontrolle?
Über Macht?
Über eure Angst vor freier Weiblichkeit?
[Zwischenruf]
Ich bin Gott –
und ich bin entsetzt über euer Urteil.
Nicht sie steht hier vor Gericht.
Ihr seid es.
Ihr, die Opfer zu Täterinnen macht.
Ihr, die sagt:
„Sie wollte es doch auch.“
Ihr, die schweigt,
wenn Brüder sich Brüdern zuprosten nach einer Vergewaltigung.
[Strophe 3]
Eure Verteidigung ist blanker Hohn.
Euer Strafmaß ein Alibi.
Euer Richterstuhl wackelt.
Denn ich, Gott, bin Zeuge.
Ich sah, was war.
Ich höre, was ihr verschweigt.
[Refrain]
Sie ist nicht schuld.
Sie war frei.
Und ihr habt ihre Freiheit gefürchtet.
Und deshalb gebrochen.
[Abschluss]
Ich bin das letzte Gericht.
Und ich vergesse nichts.
Nicht ihre Tränen.
Nicht eure Lügen.
Nicht die Wahrheit,
die ihr nie hören wolltet.
[Intro]
Ich war die 81. Frau.
Ich bin tot.
Er sagte: „Wenn ich dich nicht haben kann,
dann soll dich niemand haben.“
Und dann hat er mich getötet.
[Strophe 1]
Ich habe sie alle gesehen.
Die mit dem blauen Auge.
Die, die schon viermal geflohen war.
Die, die geglaubt hat:
„Er wird sich ändern.“
Die, die schweigt –
aus Angst vor dem nächsten Schlag.
[Strophe 2]
Ihr nennt es Eifersucht.
Ich nenne es Mord.
Ihr nennt es Familiendrama.
Ich nenne es Femizid.
Ihr deckt es mit Schweigen zu –
doch ich höre den Schrei.
Noch immer.
[Strophe 3]
Wir wollten leben.
Lachen.
Lieben.
Wir hatten Namen.
Träume.
Kinder.
Und wir wurden erschlagen –
mit euren Ausreden.
[Strophe 4]
Ich will keine Gedenktage.
Ich will eure Wut.
Ich will, dass ihr hinschaut.
Hinschreitet.
Hinsprecht.
Denn wer schweigt,
macht sich gemein mit dem Täter.
[Refrain]
Ich bin tot –
und ihr schweigt.
Doch Gott schweigt nicht.
Nie.
[Outro]
Ich bin Gott.
Ich habe jede Frau gehalten,
die unter seinen Händen starb.
Ich habe jede Seele
mit Licht umhüllt.
Doch ich frage euch:
Wie viele noch?
ENDE

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