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Mystik von Susanne Albers

Was wäre, wenn …? - 20 radikale Gedankenspiele von Susanne

 

Inhalt:

00:00 Was wäre, wenn niemand mehr lügen könnte? - Folge 1

02:47 Was wäre, wenn Geld abgeschafft würde? - Folge 2

05:14 Was wäre, wenn wir nie mehr schlafen müssten? - Folge 3

08:01 Was wäre, wenn das Internet plötzlich verschwindet? - Folge 4

10:36 Was wäre, wenn jeder seinen Todeszeitpunkt kennen würde? - Folge 5

13:18 Was wäre, wenn Erinnerungen handelbar wären? - Folge 6

16:03 Was wäre, wenn alle Daten öffentlich wären? - Folge 7

18:57 Was wäre, wenn Arbeit freiwillig wäre? - Folge 8

21:39 Was wäre, wenn wir nichts mehr vergessen könnten? - Folge 9

24:20 Was wäre, wenn jeder Gedanke hörbar wäre? - Folge 10

27:04 Was wäre, wenn es nur noch Winter gäbe? – Folge 11

28:33 Was wäre, wenn es nur noch Sommer gäbe? – Folge 12

30:18 Was wäre, wenn die Jahreszeiten verschwinden? – Folge 13

31:47 Was wäre, wenn das Meer keine Ebbe und Flut mehr hätte? – Folge 14

33:18 Was wäre, wenn Eis niemals schmelzen würde? – Folge 15

34:33 Was wäre, wenn alle Flüge nur noch eine Stunde dauern würden? – Folge 16

35:56 Was wäre, wenn Tiere plötzlich die Regeln bestimmen würden? – Folge 17

36:57 Was wäre, wenn jeder Mensch einmal im Leben in einer völlig anderen Welt leben müsste? – Folge 18

38:09 Was wäre, wenn Macht einmal im Jahr getauscht würde? – Folge 19

39:30 Was wäre, wenn die „Stillen“ die Welt erklären würden? – Folge 20

 

1. Was wäre, wenn niemand mehr lügen könnte

[Strophe 1]
Du kommst rein und sagst: „Wie geht’s dir heut?“
Und ich sag nicht „gut“, sondern „ich halt das kaum noch aus“
Der Chef fragt: „Bist du motiviert?“
Ich sag: „Nur wegen Geld – sonst wär ich längst hier raus“

Die Freundin sagt: „Steht mir das Kleid?“
Und alle schweigen – bis einer sagt: „Nicht wirklich, nein“
Beim ersten Date kein Spiel, kein Trick
„Ich such nur Nähe, hab Angst allein zu sein“

[Refrain]
Was wäre, wenn wir nicht mehr lügen könnten?
Kein Schutz, kein Filter, keine Wand
Würde die Wahrheit uns befreien –
oder brennt sie alles nieder in der Hand?

[Strophe 2]
Politiker reden, doch keiner kann mehr drehen
Versprechen platzen schon im ersten Satz
„Ich weiß es nicht“ wird plötzlich Standard
Und Ehrlichkeit wird Macht – und kostet Platz

Kinder hören endlich echte Worte
Keine Märchen mehr von „alles wird gut“
Und vielleicht wächst daraus was Neues
Oder wir ertrinken in der Flut

 

2. Was wäre, wenn Geld abgeschafft würde

[Strophe 1]
Kein Preis mehr auf dem Brot im Laden
Kein Konto, das dich bewertet jeden Tag
Der Arzt behandelt dich, weil du da bist
Nicht weil deine Karte noch was mag

Der Banker steht plötzlich ohne Rolle
Die Kassiererin fragt sich: „Was jetzt?“
Und der, der immer nichts hatte
Hat plötzlich den gleichen Platz wie der Rest

[Refrain]
Was wäre, wenn Geld einfach verschwindet?
Kein Wert außer dem, was wir sind
Wird die Welt dann endlich leichter –
oder verlieren wir den Halt im Wind?

[Strophe 2]
Wer putzt die Straßen, wer baut die Häuser?
Wer macht die Jobs, die keiner will?
Vielleicht entsteht was ganz anderes
Oder alles steht einfach still

Und plötzlich zählt nur noch Vertrauen
Und das ist härter als jede Währung
Denn ohne Zahlen, ohne Sicherung
bleibt nur noch echte Verantwortung

 

3. Was wäre, wenn Schlaf überflüssig wäre

[Strophe 1]
Die Nacht wird laut, die Städte brennen
Kein Licht geht aus, kein Körper stoppt
Du arbeitest, während andere feiern
Und niemand weiß mehr, wann er wirklich lebt

Kinder spielen um drei Uhr morgens
Büros laufen durchgehend heiß
Die Zeit verliert ihre Struktur
Und keiner zahlt mehr den Preis

[Refrain]
Was wäre, wenn wir nie mehr schlafen müssten?
Kein Ende, kein Pauseknopf
Würde das Leben sich verdoppeln –
oder verlieren wir uns im Dauerlauf?

[Strophe 2]
Die Müdigkeit war nie der Feind
Sie hat uns Grenzen gezeigt
Ohne sie wird alles grenzenlos
Und genau das hat uns erreicht

Vielleicht war Schlaf die letzte Bremse
Die uns vor uns selbst geschützt hat
Und ohne ihn wird alles schneller
Bis keiner mehr stillsteht – und keiner mehr fühlt

 

4. Was wäre, wenn das Internet ein Jahr ausfällt

[Strophe 1]
Kein WLAN mehr, kein Bildschirmlicht
Kein „Ich bin gleich da“, kein digitales Gesicht
Die Nachrichten verstummen plötzlich
Und die Welt wird wieder analog

Freunde stehen plötzlich vor der Tür
„Ich wollt nur sehen, ob du noch da bist“
Und du merkst, wie fremd das geworden ist
Weil Nähe kein Klick mehr ist

[Refrain]
Was wäre, wenn das Netz einfach stirbt?
Kein Backup, kein zweites Ich
Würden wir uns wiederfinden –
oder verlieren wir uns endgültig?

[Strophe 2]
Firmen brechen über Nacht zusammen
Influencer stehen ohne Stimme da
Und vielleicht wird es plötzlich leiser
Oder einfach nur leer

Und irgendwo sitzt jemand im Park
Und liest ein Buch zum ersten Mal
Und merkt: die Welt war nie verschwunden
Nur überdeckt von digital

 

5. Was wäre, wenn jeder seine Todesuhr kennt

[Strophe 1]
Auf deiner Hand steht: „Noch 12 Jahre“
Beim Nachbarn nur noch drei
Die einen leben plötzlich schneller
Die anderen lassen alles sein

Kein Aufschieben mehr, kein „irgendwann“
Die Zeit wird messbar, brutal genau
Und jeder Blick wird anders
Wenn du weißt, wie lange du noch schaust

[Refrain]
Was wäre, wenn wir wissen, wann wir gehen?
Kein Geheimnis mehr, kein Vielleicht
Würde das Leben intensiver –
oder nur noch schwerer, weil die Zeit uns erreicht?

[Strophe 2]
Versicherungen brechen zusammen
Karrieren verlieren ihren Sinn
Und vielleicht wird Liebe ehrlicher
Weil keiner mehr wartet auf „irgendwann“

Doch manche hören einfach auf
Zu träumen, zu planen, zu bauen
Weil das Ende feststeht
Und sie sich nicht mehr trauen

 

6. Was wäre, wenn Erinnerungen handelbar wären

[Strophe 1]
Du kaufst dir den perfekten Sommer
Jemand verkauft dir seine Kindheit
Ein Kriegsveteran gibt alles ab
Nur um die Bilder loszuwerden

Reiche sammeln schöne Momente
Arme verkaufen ihr Leben Stück für Stück
Und plötzlich wird Vergangenheit
zu einer Ware – und Glück ein Trick

[Refrain]
Was wäre, wenn wir Erinnerungen tauschen?
Dein Leben gegen meins
Bleibt dann noch etwas Echtes –
oder sind wir nur noch ein Mix aus fremdem Sein?

[Strophe 2]
Du weißt nicht mehr, was wirklich deins ist
War das dein Schmerz oder gekauft?
Und Identität wird verhandelbar
Wie alles, was man irgendwann braucht

 

7. Was wäre, wenn alle Daten öffentlich wären

[Strophe 1]
Dein Handy liegt da – doch es gehört dir nicht mehr
Jede Nachricht wird mitgelesen, jedes Wort ein offenes Meer
Dein Suchverlauf hängt wie ein Plakat an der Wand
„Warum bin ich so einsam?“ – jetzt weiß es das ganze Land

Der Nachbar liest, was du nachts um drei denkst
Dein Arztbericht ist kein Geheimnis mehr, das du verschenkst
Und selbst dein stiller Zweifel, den du nie ausgesprochen hast
Wird plötzlich zur Schlagzeile – und jeder schaut dich an

[Refrain]
Was wäre, wenn nichts mehr verborgen bleibt?
Kein Code, kein Schloss, kein stiller Raum
Wird die Welt dann endlich ehrlich –
oder zerreißt sie an diesem Traum?

[Strophe 2]
Politiker können nichts mehr verstecken
Kein Deal im Schatten, kein doppeltes Spiel
Doch auch der Whistleblower hat keinen Schutz mehr
Weil jeder alles weiß – und keiner verzeiht

Die Freundin liest deine alten Chats
Und sieht jeden Zweifel, den du je hattest
Der Arbeitgeber sieht deine Gedanken von gestern Nacht
Und entscheidet morgen, ob er dich noch braucht

[Bridge]
Vielleicht verschwindet die Lüge
Vielleicht auch die Freiheit gleich mit
Denn wenn alles sichtbar wird
Bleibt kein Ort mehr für den ersten Schritt

 

8. Was wäre, wenn Arbeit freiwillig wäre

[Strophe 1]
Der Wecker klingelt nicht mehr morgens um sechs
Kein „Du musst jetzt“, kein äußerer Stress
Du stehst auf und fragst dich: „Was will ich heut tun?“
Und plötzlich ist da diese ungewohnte Ruh

Der Bau steht still, weil keiner ihn will
Die Klinik sucht Hände – doch viele bleiben ruhig
Der Müll sammelt sich langsam auf der Straße
Weil keiner sagt: „Das ist jetzt deine Phase“

[Refrain]
Was wäre, wenn niemand mehr arbeiten muss?
Kein Zwang, kein Druck, kein System
Wird die Welt dann endlich menschlich –
oder bleibt sie einfach stehen?

[Strophe 2]
Die einen blühen auf, entdecken ihr Können
Malen, bauen, helfen – weil sie es wirklich wollen
Die anderen verlieren sich zwischen Couch und Zeit
Weil Freiheit auch überfordern kann – jederzeit

Der Pfleger arbeitet, weil er fühlt
Der Manager hört auf, weil es ihn nichts mehr berührt
Und plötzlich zeigt sich ganz klar und hart
Was trägt uns wirklich – und was war nur Pflicht und Start

[Bridge]
Vielleicht entsteht was Echtes
Vielleicht fällt auch alles auseinander
Denn ohne Druck bleibt nur noch übrig
Was wir wirklich füreinander sind

 

9. Was wäre, wenn niemand mehr vergessen könnte

[Strophe 1]
Du erinnerst dich an jedes Wort deiner Mutter
Jeden Blick, der dich einmal gebrochen hat
Die Schulzeit, die Angst, der eine Moment
Der sonst längst verblasst – bleibt jetzt konstant

Der Streit von gestern ist nie vorbei
Er lebt in dir, so klar wie jetzt
Kein „lass uns neu anfangen“, kein leiser Schnitt
Weil alles sich fest in dein Innerstes setzt

[Refrain]
Was wäre, wenn nichts je vergeht?
Kein Schleier der Zeit, kein sanfter Schnitt
Würde Wahrheit uns stärker machen –
oder tragen wir das alles nicht?

[Strophe 2]
Die Liebe erinnert sich an jeden Fehler
An jeden Moment, wo du nicht da warst
Und selbst das Glück wird schwerer zu halten
Weil du weißt, wie schnell es zerbricht

Ein Gefangener trägt seine Tat für immer
Ohne Abstand, ohne Verblassen der Schuld
Und selbst Vergebung wird schwer zu greifen
Weil der Schmerz niemals ruhn will in Geduld

[Bridge]
Vielleicht ist Vergessen kein Verlust
Sondern Gnade, die uns hält
Denn ohne sie wird jeder Mensch
Gefangen in seiner eigenen Welt

 

10. Was wäre, wenn jeder Gedanke hörbar wäre

[Strophe 1]
Du sitzt im Raum, ganz still, ganz nah
Und plötzlich hörst du, was alle denken – klar
„Ich mag dich nicht“, „Ich hab Angst vor dir“
„Ich tu nur so stark“ – und es trifft dich hier

Das Lächeln zerbricht, bevor es entsteht
Weil jeder weiß, was im anderen lebt
Kein höfliches Spiel, kein „Alles gut“
Nur rohe Gedanken – direkt und absolut

[Refrain]
Was wäre, wenn Gedanken laut wären?
Kein Filter mehr, kein leiser Raum
Würden wir uns noch begegnen –
oder zerfällt jeder Traum?

[Strophe 2]
Die Liebe wird geprüft in Sekunden
„Willst du mich wirklich – oder nur ein Gefühl?“
Kinder hören Zweifel der Eltern
Und tragen sie weiter, viel zu viel

Im Büro keine Strategie mehr möglich
Weil jeder Plan sofort enttarnt
Und selbst dein leisester Wunsch nach Flucht
Wird für alle hörbar – ungewarnt

[Bridge]
Vielleicht wären wir ehrlicher
Vielleicht auch komplett allein
Denn nicht jeder Gedanke ist dafür gemacht
Gehört zu werden – und zu sein

 

11. Was wäre, wenn es nur noch Winter gäbe?

[Strophe 1]
Die Straßen tragen weißen Atem
Die Fenster sind zu Eis geworden
Kinder kennen keinen Frühling
Nur Schnee von früh bis spät geworden

Der Park ist still, die Bäume nackt
Kein Vogel singt mehr seinen Ton
Und irgendwo liegt ein alter Ball
Vergraben unter Frost und Hohn

[Refrain]
Was wäre, wenn der Winter bleibt?
Kein Anfang mehr, kein neuer Kreis
Wird Stille dann zur Heimat –
oder wird die Welt zu Eis?

[Strophe 2]
Die Menschen reden leiser jetzt
Als würde Wärme Worte tragen
Und selbst die Liebe wird vorsichtig
Als müsste sie den Frost ertragen

 

12. Was wäre, wenn es nur noch Sommer gäbe?

[Strophe 1]
Die Luft steht schwer auf deiner Haut
Die Nächte bringen keine Ruh
Der Asphalt flimmert ohne Ende
Und jeder sucht den Schatten nur

Die Flüsse werden schmal und müde
Die Felder schreien nach Regenlaut
Und irgendwo verdurstet Zeit
Weil niemand mehr nach Wolken schaut

[Refrain]
Was wäre, wenn der Sommer bleibt?
Kein Innehalten, kein Zurück
Wird Wärme dann zur Last –
oder bleibt sie unser Glück?

[Strophe 2]
Die Menschen lachen ein bisschen weniger
Weil Hitze keine Tiefe kennt
Und selbst das Licht wird irgendwann
Zu viel für das, was in uns brennt

 

13. Was wäre, wenn es keine Jahreszeiten mehr gäbe?

[Strophe 1]
Die Bäume wissen nicht mehr wann
Sie blühen oder fallen sollen
Die Zeit verliert ihr leises Maß
Und Tage fließen ohne Rollen

Der Kalender hängt wie leer
Kein Frühling mehr, kein Herbstgesicht
Und niemand spürt den Wechsel mehr
Der sonst so leise zu uns spricht

[Refrain]
Was wäre, wenn nichts sich mehr wandelt?
Kein Werden mehr, kein Vergeh’n
Wird Stillstand dann zur Sicherheit –
oder bleibt die Welt stehen?

[Strophe 2]
Vielleicht war Wandel immer Leben
Und wir haben ihn überseh’n
Denn ohne ihn bleibt nur die Frage:
Wie kann etwas weitergeh’n?

 

14. Was wäre, wenn das Meer keine Gezeiten mehr hätte?

[Strophe 1]
Die Küste liegt da, unbewegt
Kein Kommen mehr, kein leises Geh’n
Die Fischer stehen still am Ufer
Weil sie das Meer nicht mehr versteh’n

Kein Watt mehr unter nackten Füßen
Kein Rückzug, keine Wiederkehr
Und selbst der Mond scheint irritiert
Als würde er sich fragen: „Wer?“

[Refrain]
Was wäre, wenn das Meer stillsteht?
Kein Rhythmus mehr, kein Atemzug
War Bewegung unser Leben –
und wir merkten’s nie genug?

[Strophe 2]
Die Kinder fragen ihre Eltern
Warum das Wasser nicht mehr geht
Und keiner kann es ihnen sagen
Weil selbst die Zeit jetzt anders stehn

 

15. Was wäre, wenn Eis niemals schmelzen würde?

[Strophe 1]
Der See bleibt fest, egal wie warm
Die Sonne kommt nicht mehr hindurch
Ein Glas mit Eis steht tagelang
Und nichts verändert seinen Fluch

Die Pole wachsen still und leise
Und Städte ziehen sich zurück
Weil Kälte plötzlich stärker ist
Als jedes menschliche Geschick

[Refrain]
Was wäre, wenn nichts mehr taut?
Kein Übergang, kein weicher Lauf
War Schmelzen immer Leben –
und hörte niemals auf?

[Strophe 2]
Vielleicht braucht alles seine Grenze
Zwischen fest und fließend sein
Denn ohne dieses kleine Wanken
Wird selbst das Leben hart wie Stein

 

16. Was wäre, wenn alle Flüge nur eine Stunde dauern würden?

[Strophe 1]
Paris, New York, Tokio
Nur eine Stunde – und du bist da
Kein Abschied mehr am Gate, kein Warten
Die Welt wird plötzlich ganz nah

Der Kaffee morgens noch in Berlin
Am Abend sitzt du schon am Meer
Und plötzlich wird der ganze Globus
Zu einem kleinen Zimmer mehr

[Refrain]
Was wäre, wenn die Welt zusammenschrumpft?
Kein Abstand mehr, kein „zu weit“
Wird Nähe dann bedeutungslos –
in dieser schnellen Zeit?

[Strophe 2]
Vielleicht verlieren Orte Tiefe
Wenn sie zu schnell erreichbar sind
Und Sehnsucht braucht die Ferne
Damit sie wirklich beginnt

 

17. Was wäre, wenn Tiere die Regeln bestimmen würden?

[Strophe 1]
Die Katzen sitzen auf den Dächern
Und schauen auf die Städte runter
Die Hunde entscheiden über Wege
Und machen jeden Tag bunter

Die Kühe stoppen große Straßen
Weil sie dort einfach stehen woll’n
Und niemand kann sie weiterdrängen
Weil ihre Augen alles soll’n

[Refrain]
Was wäre, wenn wir nicht mehr oben steh’n?
Sondern Teil von allem sind
Wird die Welt dann leiser –
oder lernen wir erst, wer wir sind?

[Strophe 2]
Vielleicht war Herrschaft nie die Antwort
Sondern nur ein alter Traum
Und plötzlich teilen wir die Erde
Mit jedem Tier – und jedem Raum

 

18. Was wäre, wenn jeder Mensch einmal woanders leben müsste?

[Strophe 1]
Du wachst nicht mehr in deinem Zimmer
Ein anderes Land, ein anderer Klang
Kein Wasser aus dem Hahn am Morgen
Und jeder Weg ist ungekannt

Die Sprache fällt dir schwer im Mund
Die Straßen tragen fremde Zeit
Und plötzlich merkst du, wie viel fehlt
Von deiner alten Sicherheit

[Refrain]
Was wäre, wenn wir tauschen müssten?
Nur einmal – aber ganz
Würde die Welt gerechter werden –
oder verlieren wir die Balance?

[Strophe 2]
Vielleicht entsteht daraus ein Blick
Der tiefer geht als jedes Wort
Weil du verstehst, was vorher fern war
Und plötzlich bist du selbst ein Ort

 

19. Was wäre, wenn Macht einmal im Jahr getauscht würde?

[Strophe 1]
Der Minister steht mit Putzlappen
Und wischt den Boden im Büro
Die Managerin zählt die Münzen
An der Kasse irgendwo

Der Straßenkehrer sitzt im Parlament
Und spricht von Dingen, die er kennt
Und plötzlich hat das Wort Gewicht
Das man sonst viel zu selten nennt

[Refrain]
Was wäre, wenn Macht sich bewegt?
Nicht bleibt, wo sie immer war
Wird Gerechtigkeit dann greifbar –
oder bleibt sie unsichtbar?

[Strophe 2]
Vielleicht entsteht ein anderes Hören
Ein anderes, ehrliches Versteh’n
Wenn jeder einmal dort gestanden hat
Wo sonst nur andere steh’n

 

20. Was wäre, wenn die Stillen die Welt erklären würden?

[Strophe 1]
Keine lauten Stimmen mehr im Raum
Nur klare, langsame Gedanken
Worte werden sorgfältig gewählt
Und verlieren ihre Schranken

Ein Blick sagt mehr als tausend Reden
Ein Schweigen trägt Bedeutung tief
Und plötzlich wird die Welt verständlich
Weil keiner mehr dazwischen rief

[Refrain]
Was wäre, wenn die Stillen sprechen?
Und alle hören wirklich hin
Wird die Welt dann endlich klarer –
oder beginnt sie erst von vorn, der Sinn?

[Strophe 2]
Vielleicht war Lautstärke nie Wahrheit
Nur ein Echo ohne Grund
Und leise Stimmen tragen weiter
Als jeder laute Mund

 

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