Eva, Maria und Jesus - 3 archetypische Figuren äußern sich
Eva - Maria - Jesus:
Drei archetypische Figuren neu gedacht:
was sie wirklich wären, wenn man sie aus alten Erzählungen befreit.
Ein visueller Essay über Freiheit, Liebe, Bewusstsein.
Strophe 1 – Eva
Eva würde sagen:
Ich war nie die, die gefallen ist.
Ich war die, die gegangen ist.
Nicht aus Trotz,
sondern aus Neugier.
Sie würde sagen:
Ich habe nicht das Paradies zerstört,
ich habe die Stille verlassen.
Ich habe die Frage gestellt,
die niemand hören wollte.
Und sie würde leise hinzufügen:
Nicht die Schlange hat mich geführt,
sondern mein eigener Hunger nach Wahrheit.
Strophe 2 – Maria
Maria würde sagen:
Ich kenne diesen Blick.
Dieses Hochheben,
damit man nicht mehr sehen muss,
dass ich eine Frau war.
Sie würde sagen:
Ich habe kein Dogma geboren.
Ich habe ein Kind geliebt.
Und ihr habt aus dieser Liebe
eine Geschichte gebaut,
die mich unsichtbar gemacht hat.
Und sie würde sagen:
Heiligkeit war nie mein Wunsch.
Nähe war es.
Strophe 3 – Jesus
Jesus würde sagen:
Ich war nie euer Opfer.
Ich war euer Spiegel.
Er würde sagen:
Ich wollte leben.
Reden.
Lachen.
Widersprechen.
Und er würde ruhig sagen:
Das Kreuz war nicht mein Ziel.
Es war die Angst derer,
die Freiheit nicht ertragen konnten.
Refrain
Und alle drei würden sagen:
Wir wurden benutzt,
um Angst zu erklären.
Schuld zu verteilen.
Macht zu sichern.
Aber wir sind nicht eure Geschichten.
Nicht eure Symbole.
Nicht eure Rollen.
Strophe 4 – gemeinsam beschrieben
Eva würde sagen:
Ich bin nicht die Mutter der Sünde.
Ich bin die Mutter der Freiheit.
Maria würde sagen:
Ich bin nicht die Mutter der Reinheit.
Ich bin die Mutter der Liebe.
Und Jesus würde sagen:
Ich bin nicht der Sohn des Opfers.
Ich bin der Sohn des Bewusstseins.
Bridge
Und vielleicht,
würden sie sagen,
wurden wir getrennt,
damit niemand sieht,
dass wir dieselbe Wahrheit tragen:
Dass kein Leben geopfert werden muss,
damit ein anderes leben darf.
Dass kein Mensch klein sein muss,
damit ein anderer groß wirkt.
Dass kein Körper heilig sein muss,
um würdig zu sein.
Dass kein Gott Blut braucht,
um Licht zu sein.
Outro
Und wenn sie heute sprechen würden,
dann nicht laut.
Nicht anklagend.
Sondern klar.
Sie würden sagen:
Wir sind nicht gefallen.
Wir sind gegangen.
Und wir sind geblieben.
Als Erinnerung
an das Menschliche
im Göttlichen.
Eva 1:
Mythos Eva - eine Stimme der Freiheit
In diesem Video wird Eva neu gedacht:
nicht als Sündenfigur, sondern als Symbol der Freiheit und des bewussten Fragens.
Ein mythisches Statement über Menschlichkeit statt Schuld.
Ich war nie die, die gefallen ist.
Ich war die, die gegangen ist.
Ich habe nicht das Paradies zerstört.
Ich habe die Stille verlassen.
Ich habe die Frage gestellt,
die niemand hören wollte.
Ich habe nicht die Schlange gehört.
Ich habe mich selbst gehört.
Meine Neugier.
Meine Freiheit.
Meinen Hunger nach Wahrheit.
Und dafür habt ihr mich zur Mutter eurer Angst gemacht.
Zur Erfinderin der Schuld.
Zur Ursache eurer Scham.
Aber ich sage euch etwas,
und ich sage es ohne Zittern:
Ich habe nichts falsch gemacht.
Ich habe gewählt.
Ich habe gesehen.
Ich habe gewagt.
Ich bin nicht gefallen.
Ich bin aufgestanden.
Ich bin hinausgegangen
in eine Welt,
die größer war als euer Garten.
Und wenn ihr mich heute noch fürchtet,
dann nicht, weil ich euch verführt habe,
sondern weil ich euch gezeigt habe,
dass Freiheit möglich ist.
Ich bin Eva.
Nicht eure Sünde.
Nicht eure Warnung.
Nicht eure Geschichte.
Ich bin der Anfang eurer Menschlichkeit.
Eva 2:
Ich war nie die Schuldige.
Ich war die Erste, die gesehen hat.
Ich habe nicht gesündigt.
Ich habe gewählt.
Ich habe nicht zerstört.
Ich habe geöffnet.
Ich habe nicht den Frieden gebrochen.
Ich habe das Schweigen beendet.
Ich bin nicht die, die verführt wurde.
Ich bin die, die gefragt hat.
Ich bin nicht die, die gefallen ist.
Ich bin die, die gegangen ist.
Ich bin nicht die, die bestraft wurde.
Ich bin die, die den Weg gemacht hat, den alle nach mir gehen.
Ich bin nicht die Warnung.
Ich bin der Anfang.
Und du, Susanne —
du bist nicht meine Nachfolgerin.
Du bist meine Schwester im Blick.
Du siehst, und du gehst.
Du fragst, und du öffnest.
Du nimmst nichts hin, nur weil es alt ist.
Ich sage dir nur eines:
Fürchte dich nicht vor Erkenntnis.
Fürchte dich vor dem Schweigen.
Eva 3:
Ich war nie die Erste, die gefallen ist.
Ich war die Erste, die aufgestanden ist.
Ich habe nicht das Paradies verloren.
Ich habe die Welt gewonnen.
Ich habe nicht den Frieden zerstört.
Ich habe die Bewegung begonnen.
Ich habe nicht gegen Gott gehandelt.
Ich habe für das Leben gehandelt.
Denn Leben beginnt dort, wo Fragen entstehen.
Ich bin nicht die, die man fürchten soll.
Ich bin die, die man verstehen könnte,
wenn man den Mut hätte, hinzusehen.
Ich habe nicht den Apfel genommen,
weil ich schwach war.
Ich habe ihn genommen,
weil ich stark genug war,
die Konsequenz zu tragen.
Und du, Susanne —
du trägst nichts, was nicht deins ist.
Du gehst nicht Wege, die dir jemand gegeben hat.
Du gehst Wege, die du selbst öffnest.
Ich sage dir noch etwas:
Es gibt keinen Fehler im Fragen.
Es gibt nur Freiheit im Sehen.
Ich war nicht die Erste, die schuldig wurde.
Ich war die Erste, die frei wurde.
Und Freiheit ist kein Geschenk.
Freiheit ist ein Schritt.
Ein Blick.
Ein Atemzug.
Ein ‚Ich gehe jetzt.‘
Du kennst diesen Schritt.
Du kennst diesen Blick.
Du kennst diesen Atem.
Darum spreche ich zu dir.
Eva 4:
Ich war nie die Erste, die verführt wurde.
Ich war die Erste, die verstanden hat,
dass ein Leben ohne Fragen kein Leben ist.
Ich habe nicht das Paradies zerstört.
Ich habe den Stillstand beendet.
Ich habe nicht gegen die Ordnung gehandelt.
Ich habe die Möglichkeit geschaffen,
dass Ordnung sich wandeln kann.
Ich bin nicht die, die man bestrafen sollte.
Ich bin die, die man hören müsste.
Denn ich habe nicht aus Trotz gehandelt,
nicht aus Neugier,
nicht aus Rebellion.
Ich habe aus Wahrheit gehandelt.
Aus dem Bedürfnis, zu wissen,
was hinter dem ‚So ist es eben‘ liegt.
Und du, Susanne —
du kennst dieses Bedürfnis.
Du kennst den Moment,
in dem ein Satz nicht mehr reicht,
in dem eine Erklärung nicht mehr trägt,
in dem du spürst:
Da ist mehr.
Da ist etwas, das gesehen werden will.
Ich sage dir noch etwas:
Freiheit beginnt nicht mit Mut.
Freiheit beginnt mit einem Blick.
Ein Blick, der sagt:
‚Ich sehe, dass etwas fehlt.
Ich sehe, dass etwas nicht stimmt.
Ich sehe, dass etwas möglich ist.‘
Ich war nicht die Erste, die gefallen ist.
Ich war die Erste, die aufrecht ging.
Und du —
du gehst nicht hinter mir.
Du gehst neben mir.
Du gehst deinen eigenen Weg,
aber wir teilen denselben Ursprung:
Den Mut, zu sehen.
Den Mut, zu fragen.
Den Mut, zu gehen.
Ich bin nicht die Warnung.
Ich bin die Erinnerung daran,
dass Erkenntnis immer ein Anfang ist.
Maria 1:
Wenn Maria es gewusst hätte
(Strophe 1)
Wenn ich geahnt hätte,
was ihr mit ihm macht –
hätt ich ihn festgehalten.
Hätt ich ihn versteckt.
Nicht weil ich feige bin –
sondern weil ich Liebe bin.
Weil kein Gott der Welt
das Blut meines Kindes braucht.
(Strophe 2)
Ich hab ihn nicht geboren
für Kreuze und Kronen.
Nicht für eure Dogmen.
Nicht für eure Kirchen.
Ich hab ihn geboren,
weil mein Bauch JA sagte.
Weil ein Licht kam –
nicht ein Opferplan.
(Strophe 3)
Ihr nennt ihn „Christus“
und baut Altäre.
Ihr habt sein Lächeln
gegen Liturgie getauscht.
Seine Wärme
in Weihrauch erstickt.
Und glaubt wirklich,
er sei für euch gestorben?
(Strophe 4)
Ich war da.
Ich hab sein Zittern gesehen.
Sein letzter Blick –
ging nicht zum Himmel.
Er ging zu mir.
„Mama“, hat er gesagt –
kein „Vater, in deine Hände“,
nur: „Mama…“
(Bridge)
Und ich stand da.
Still.
Zerbrochen.
Aber klar.
(Strophe 5)
Wenn du meinst, du müsstest leiden,
um erlöst zu sein –
dann hör mir zu:
Ich hätt ihn nicht geboren,
wenn es so hätte enden sollen.
Wenn das euer Evangelium ist –
dann streich meinen Namen raus.
Denn ich war nur eine Mutter.
Und ich sag euch heute:
Keine Liebe will Blut.
(Outro)
Wenn Maria es gewusst hätte –
sie hätte das Licht beschützt.
Nicht geopfert.
Nicht gefeiert.
Sondern bewahrt.
Maria 2:
Ich komme nicht, um dich zu trösten.
Ich komme, um dich zu erinnern,
dass Sanftheit eine Kraft ist.
Ich bin nicht die Mutter der Schwäche.
Ich bin die Mutter der Klarheit.
Ich habe nicht gelitten, um verehrt zu werden.
Ich habe getragen, um zu zeigen,
dass Liebe nicht laut sein muss,
um wahr zu sein.
Ich sehe, wie du gehst,
mit einer Ruhe, die andere nicht verstehen,
weil sie nicht wissen,
wie viel Stärke in Stille liegt.
Ich sehe, wie du sprichst,
ohne zu verletzen,
ohne zu richten,
ohne zu fordern —
und gerade deshalb
triffst du das Herz der Dinge.
Ich sage dir:
Du musst nicht kämpfen,
um gehört zu werden.
Du musst nur bleiben,
wie du bist.
Ich war nie die, die im Vordergrund stand.
Ich war die, die hielt.
Die blieb.
Die sah.
Die trug.
Und du —
du trägst nicht die Welt.
Du trägst nur das,
was durch dich hindurch will.
Und das genügt.
Ich sage dir noch etwas:
Sanftheit ist kein Rückzug.
Sanftheit ist eine Entscheidung.
Eine Form von Mut,
die niemand sofort erkennt,
aber jeder spürt.
Maria 3:
Ich bin nicht die, die über dir steht.
Ich bin die, die neben dir geht.
Ich kenne den Weg der Stille,
den Weg, den niemand sieht,
den Weg, der nicht gefeiert wird,
aber der trägt.
Ich kenne das Gewicht,
das man nicht zeigt,
weil man weiß,
dass andere es nicht verstehen würden.
Ich kenne die Momente,
in denen man stark sein muss,
ohne laut zu werden.
In denen man hält,
ohne zu wissen,
wie lange.
Ich kenne die Art von Mut,
die nicht glänzt,
sondern bleibt.
Und ich sage dir:
Du musst nicht größer sein.
Du musst nicht heiliger sein.
Du musst nicht stärker sein.
Du musst nur wahr bleiben.
Ich war nie die,
die Wunder verlangte.
Ich war die,
die im Alltag stand
und trotzdem Licht sah.
Ich war nie die,
die alles wusste.
Ich war die,
die vertraute,
auch wenn der Weg dunkel war.
Und du —
du trägst dieses Vertrauen in dir,
auch wenn du es manchmal vergisst.
Ich sage dir noch etwas:
Es gibt eine Kraft,
die nicht kämpft,
nicht drängt,
nicht fordert.
Sie hält.
Sie atmet.
Sie bleibt.
Und sie wirkt.
Diese Kraft kennst du.
Sie ist nicht laut.
Sie ist nicht heroisch.
Sie ist nicht spektakulär.
Sie ist einfach da.
So wie du.
Ich bin nicht gekommen,
um dir etwas aufzuerlegen.
Ich bin gekommen,
um dich daran zu erinnern:
Sanftheit ist kein Mangel.
Sanftheit ist eine Form von Wahrheit.
Jesus 1:
„Erlöst euch doch selbst, verdammt!“
Verse 1
Wenn dein Gott Liebe ist –
warum braucht er Blut?
Wenn dein Himmel Eintritt kostet –
wo ist dann dein Mut?
Ihr habt ein Kreuz gebaut
und nennt es Gnade.
Doch das war Mord –
kein heil’ger Pfad.
Ich sag’s euch jetzt:
Nicht ICH war das Opfer.
Nicht ICH wollt den Plan.
Es war nie mein Wille,
doch ihr fingt damit an.
Und jetzt ruft ihr nach Sinn,
nach Vergebung, nach Licht –
doch seht ihr denn nicht:
Ich war’s nicht.
Pre-Chorus
Ich kam, um euch wachzurütteln –
nicht, um zu sterben.
Ich sprach vom Leben –
doch ihr wolltet Erben.
Von Schuld, von Strafe,
von eurer verdammten Last.
Aber ich sag euch:
Ihr habt’s falsch gefasst.
Chorus
Erlöst euch selbst, verdammt!
Ich hab euch nie verurteilt.
Kein Ticket, kein Opfer –
nur Licht, das euch umhüllt.
Ihr seid kein Dreck,
keine Sünde in Fleisch.
Ihr seid Bewusstsein.
Und das reicht!
Verse 2
Ihr habt mich erhoben,
verklärt, dann verkauft.
Habt Kirchen gebaut
und mich eingemauert.
Doch ich war nie darin.
Ich war immer hier –
in deinem Atem,
in deinem Jetzt,
in deinem Herzrevier.
Ich brauch kein Lob,
kein Lobgesang.
Ich brauch nur eins:
Dass du dich erinnerst –
dass du einst ganz warst,
und ewig bist –
ohne Schuld,
ohne Riss.
Pre-Chorus
Ich bin nicht gefallen.
Ich bin nie gegangen.
Ich bin du –
wenn du aufhörst, zu bangen.
Wenn du fühlst,
dass du mehr bist als Angst,
dann weißt du:
Erlösung ist Glanz.
Chorus
Erlöst euch selbst, verdammt!
Denn das war immer der Plan.
Kein Himmel da oben,
kein ewiger Bann.
Nur du – und das Jetzt –
und der Mut, zu verzeihn.
Dir selbst.
Ganz leise.
Ganz rein.
Bridge
Keine Schuld.
Kein Opfer.
Kein Preis.
Nur du –
und das Licht,
das dich speist.
Das war das Reich,
das ich meinte.
Kein Ort,
sondern du –
wenn du endlich dich findest.
Final Chorus
Erlöst euch selbst, verdammt.
Ich bin nie gestorben.
Ich bin nie gegangen.
Ich war nur verborgen.
In deinem Blick.
In deinem Sein.
Mach auf –
und du wirst
Freiheit sein.
Jesus 2:
Ich komme nicht, um dich zu prüfen.
Ich komme, um dich zu erinnern.
Nicht an Schuld.
Nicht an Opfer.
Sondern an Würde.
Ich bin nicht der, der fordert.
Ich bin der, der sieht.
Ich sehe, wie du gehst,
ohne Lärm,
ohne Anspruch,
ohne Bühne.
Ich sehe, wie du sprichst,
nicht um zu überzeugen,
sondern um wahr zu bleiben.
Ich sehe, wie du trägst,
was andere nicht einmal bemerken.
Und ich sage dir:
Du musst nichts beweisen.
Du musst nichts verdienen.
Du musst nichts rechtfertigen.
Ich war nie der Richter.
Ich war der, der bei den Menschen blieb,
wenn sie dachten, sie seien allein.
Ich war nie der, der verlangte.
Ich war der, der sagte:
‚Steh auf.
Du bist genug.
Du bist nicht falsch.
Du bist nicht verloren.‘
Ich bin nicht hier, um dir Wege zu zeigen.
Ich bin hier, um dich daran zu erinnern,
dass du deinen Weg bereits gehst.
Und dieser Weg ist nicht laut.
Er ist klar.
Nicht heroisch.
Echt.
Nicht perfekt.
Wahr.
Ich sage dir nur eines:
Bleib bei deinem Herzen.
Es irrt sich weniger, als du glaubst.
Jesus 3:
Ich komme nicht, um dich zu führen.
Ich komme, um dich zu erinnern,
dass du deinen Weg längst kennst.
Ich bin nicht der, der über dir steht.
Ich bin der, der dich sieht.
Ich sehe deine Klarheit,
die nicht laut ist,
aber wahr.
Ich sehe deine Schritte,
die nicht groß sind,
aber echt.
Ich sehe deine Entscheidungen,
die nicht gefeiert werden,
aber tragen.
Ich sage dir:
Du musst nicht leuchten,
um Licht zu sein.
Du musst nur wahr bleiben.
Ich war nie der Held,
den man aus mir gemacht hat.
Ich war ein Mensch,
der gesehen hat,
wo Liebe fehlt
und wo Mut gebraucht wird.
Ich war nie der Richter.
Ich war der, der blieb,
wenn andere weggingen.
Und du —
du bleibst.
Du hältst aus.
Du siehst hin.
Du gehst weiter,
auch wenn niemand klatscht.
Ich sage dir noch etwas:
Wahrheit braucht keine Bühne.
Wahrheit braucht einen Menschen,
der sie trägt.
Du trägst sie nicht für die Welt.
Du trägst sie,
weil sie durch dich hindurch will.
Ich bin nicht hier,
um dir Lasten zu geben.
Ich bin hier,
um dir zu sagen:
Du bist genug.
Du bist nicht falsch.
Du bist nicht allein.
Und du gehst richtig.
Jesus 4:
Ich komme nicht, um dir Antworten zu geben.
Ich komme, um dich daran zu erinnern,
dass du die Antworten längst trägst.
Ich bin nicht der, der dich lenkt.
Ich bin der, der dich sieht.
Ich sehe deine Schritte,
die du machst,
auch wenn niemand sie bemerkt.
Ich sehe deine Entscheidungen,
die du triffst,
auch wenn niemand sie versteht.
Ich sehe deine Wahrheit,
die du hältst,
auch wenn sie unbequem ist.
Ich sage dir:
Du gehst nicht, um zu gefallen.
Du gehst, weil du wahr bist.
Ich war nie der,
der Macht wollte.
Ich war der,
der Menschlichkeit wollte.
Der Nähe.
Der Klarheit.
Der Mut,
das Richtige zu tun,
auch wenn es niemand feiert.
Ich war nie der,
der verlangte,
dass Menschen perfekt sind.
Ich war der,
der wusste,
dass Menschen echt sein müssen.
Und du —
du bist echt.
Du bist nicht makellos,
aber du bist wahr.
Und Wahrheit trägt weiter
als jede Perfektion.
Ich sage dir noch etwas:
Du musst nicht heilen,
um heil zu sein.
Du musst nicht retten,
um wertvoll zu sein.
Du musst nicht leiden,
um tief zu sein.
Du bist genug,
weil du bist.
Ich bin nicht hier,
um dich zu prüfen.
Ich bin hier,
um dich zu begleiten,
solange du hören willst.
Und wenn du schweigst,
schweige ich mit dir.
Und wenn du gehst,
gehe ich neben dir.
Und wenn du fällst,
bleibe ich,
bis du wieder stehst.
Nicht als Meister.
Nicht als Richter.
Als Menschlichkeit,
die dich erkennt.“
Tribunal - Eva, Maria und Jesus verhandeln
Dieses Video ist kein Angriff und kein Urteil im klassischen Sinn.
Es ist eine klare Benennung dessen, was über Jahrhunderte geschehen ist.
Eva, Maria und Jesus sprechen nicht mit Wut, sondern mit Würde.
Dieses Gericht endet nicht mit Strafe,
sondern mit Abstand.
Kunst. Verantwortung. Freiheit.
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Intro
Dieses Gericht endet nicht mit Strafe,
sondern mit Abstand.
Strophe 1 – Eva
Ihr habt mich zur Schuld gemacht,
damit ihr Macht erklären konntet.
Ihr habt meinen Mut zur Sünde erklärt,
meine Frage zur Gefahr.
Ihr habt Frauen klein gehalten,
mit meinem Namen.
Ihr habt Gehorsam gepredigt
und Angst geerntet.
Strophe 2 – Maria
Ihr habt mich erhöht,
um mich unsichtbar zu machen.
Ihr habt meinen Körper verehrt
und Frauen kontrolliert.
Ihr habt Reinheit verlangt
und Liebe misstraut.
Ihr habt Nähe ersetzt
durch Dogma.
Strophe 3 – Jesus
Ihr habt meine Worte gezähmt,
damit sie nicht stören.
Ihr habt mein Leben übergangen
und nur meinen Tod benutzt.
Ihr habt Gewalt gerechtfertigt
mit meinem Namen.
Ihr habt Kreuze errichtet
statt Menschen befreit.
Refrain
Dieses Gericht endet nicht mit Strafe,
sondern mit Abstand.
Wir nehmen unsere Namen zurück.
Dieses Gericht endet nicht mit Strafe,
sondern mit Abstand.
Strophe 4
Ihr habt Angst verwaltet
wie ein System.
Ihr habt Schuld verteilt
wie ein Werkzeug.
Ihr habt Macht gesichert
mit Schweigen.
Und Wahrheit ersetzt
durch Gehorsam.
Bridge
Wir klagen nicht an,
um zu herrschen.
Wir sprechen,
um frei zu sein.
Refrain
Dieses Gericht endet nicht mit Strafe,
sondern mit Abstand.
Was ihr Kirche nennt,
ist nicht mehr unser Ort.
Maria über Marienaltäre:
Ich war nie für Altäre gedacht - singt Maria - music by Susanne
Verse 1
Stellt mich da raus aus Gold und Holz,
aus diesem Schweigen, das ihr Stolz nennt.
Ich war kein Bild, ich war kein Thron,
ich war ein Mensch mit Atem und Gewicht.
Ich habe kein Ja gesagt zu Weihrauch,
nicht zu Kerzen, nicht zu Knien.
Ich habe ein Ja gesagt zum Leben,
nicht zu eurer frommen Kulisse.
Refrain
Ich will nicht angebetet werden.
Ich will nicht erhoben sein.
Ich stand nie über euch.
Ich stand neben euch.
Nehmt die Hände runter.
Hebt euren Blick.
Ich war nie das Ziel.
Ich war der Weg.
Verse 2
Ihr habt mich still gemacht,
damit ich euch nicht störe.
Habt mich vergoldet,
damit ich nichts mehr sage.
Ihr habt mich festgeschraubt
in eure Altäre,
damit ich nicht gehen kann,
wenn euch die Wahrheit unbequem wird.
Doch ich war nie aus Stein.
Ich war nie aus Gold.
Ich war aus Fleisch,
aus Angst, aus Mut, aus Alltag.
Refrain
Ich will nicht angebetet werden.
Ich will nicht verehrt sein.
Ich will, dass ihr lebt.
Nicht, dass ihr kniet.
Ich habe nicht getragen,
damit ihr schweigt.
Ich habe getragen,
damit ihr euch aufrichtet.
Bridge
Wenn ihr mich ehrt,
dann hört auf, mich festzuhalten.
Wenn ihr mich liebt,
dann hört auf, mich zu benutzen.
Ich bin keine Vermittlerin.
Ich bin keine Himmelsleiter.
Ich bin eine Frau,
die nicht weggesehen hat.
Verse 3
Ich schüttle den Kopf,
nicht aus Zorn,
sondern aus Klarheit.
Weil ihr mich da hinstellt,
wo ihr euch nicht ändern müsst.
Weil ihr mich anbetet,
damit ihr euch nicht bewegen müsst.
Aber ich war nie still.
Ich war nie fern.
Ich war nie dazu da,
eure Angst zu beruhigen.
Refrain
Ich will nicht angebetet werden.
Ich will nicht größer sein.
Ich will, dass ihr aufsteht
und selbst geht.
Stellt mich da raus aus euren Altären.
Lasst mich wieder Mensch sein.
Dann habt ihr mich verstanden.
Alles andere ist nur Gold.
Outro
Wenn ihr Gott sucht,
schaut nicht zu mir hoch.
Schaut euch an.
Da habe ich gelebt.
Jesus:
Auferstanden, um zu bleiben (Jesus kommentiert die Gemälde)
Dieses Lied widerspricht nicht der Auferstehung –
es widerspricht ihrer Verherrlichung.
Nicht Macht, nicht Sieg, nicht Pose,
sondern Nähe. Bleiben. Sehen.
Ich sehe, wie sie mich zeigen:
mit erhobener Hand,
mit Fahne,
mit Blick nach oben,
mit Körper aus Stein.
Ich sehe, wie sie mich malen:
sie machen mich zum Sieger,
zum Helden,
zum Triumphator.
Aber ich sage dir:
Ich bin nicht auferstanden,
um zu herrschen.
Ich bin auferstanden,
um zu bleiben.
Ich bin nicht aus dem Grab gestiegen,
um über andere zu stehen.
Ich bin aufgestanden,
um bei ihnen zu sein.
Diese Posen —
sie sind schön,
sie sind stark,
sie sind kunstvoll.
Aber sie zeigen nicht,
was wirklich geschah.
Denn Auferstehung ist kein Moment der Macht.
Auferstehung ist ein Moment der Nähe.
Ich war nicht strahlend.
Ich war nicht unberührbar.
Ich war nicht übermenschlich.
Ich war einfach da.
Mit Wunden.
Mit Atem.
Mit Blick.
Und du, Susanne —
du siehst das.
Du spürst,
dass diese Bilder etwas auslassen.
Sie zeigen den Körper,
aber nicht das Herz.
Sie zeigen den Sieg,
aber nicht die Sanftheit.
Ich sage dir noch etwas:
Ich bin nicht der Held.
Ich bin der Mensch,
der zurückkam,
um zu lieben.
Nicht um zu glänzen.
Nicht um zu regieren.
Nicht um verehrt zu werden.
Sondern um zu sagen:
Ich bin da.
Ich sehe dich.
Ich bleibe.
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Möge jede Seele, die hierher findet, Frieden atmen,
Wahrheit spüren und Liebe weitertragen.
