Susannes Denkwerkstatt – Folge 31

Kundalini & Mystisches Erwachen

Zwei Wege – ein Prozess

Kernsätze

 

1. Wurzelchakra = Karfreitag

Thema: Überleben, Körper, Identität

Mystisch: Das Ego stirbt

Kundalini: Die Energie löst die tiefste Identifikation

Satz:

„Ich bin nicht meine Angst.“

 

2. Svadhisthana – Das Beckenchakra

Thema: Beziehung, Bindung, Emotion, Kreativität
Mystisch: Die alten Rollen lösen sich
Kundalini: Die Energie bringt das „Ich im Du“ in Bewegung

Satz:
„Ich bin nicht meine Geschichte.“

 

3. Solarplexus = Dunkle Nacht der Seele

Thema: Kontrolle, Wille, Macht
Mystisch: Verlust aller Orientierung
Kundalini: Die Energie bricht durch das Ego-Zentrum

Satz:
„Ich weiß nicht mehr, wer ich bin.“

 

4. Herzchakra = Die große Leere (Karsamstag)

Thema: Liebe, Weite, Hingabe
Mystisch: Kein Halt, kein Licht, kein Gott
Kundalini: Die Energie öffnet das Herzfeld

Satz:
„Ich falle – und werde gehalten.“

 

5. Kehlchakra = Die Stille vor dem Erwachen

Thema: Wahrheit, Ausdruck
Mystisch: Schweigen, Nichtwissen
Kundalini: Die Energie klärt die Stimme des Selbst

Satz:
„Ich spreche nicht mehr aus dem Ego.“

 

6. Stirnchakra = Der Stein wird weggerollt

Thema: Erkenntnis, Klarheit
Mystisch: Die letzte Blockade fällt
Kundalini: Die Energie durchbricht die Illusion

Satz:
„Ich sehe.“

 

7. Kronenchakra = Ostern – Erwachen

Thema: Einheit, Sein
Mystisch: „Ich bin.“
Kundalini: Die Energie verschmilzt mit dem Bewusstsein

Satz:
„Ich bin das, was ist.“

 

..........

 

Warum diese Gegenüberstellung?

Ich zeige euch,

dass Mystik und Chakren keine Gegensätze sind

dass Erwachen kein Zufall ist

dass Ostern ein innerer Prozess ist

dass Kundalini kein Energiespektakel ist

dass beide Wege denselben Kern haben:

Das Ego stirbt – das Sein erwacht.

 

Und ich mach das ohne Esoterik, ohne Dogma, ohne Überhöhung.

 

Und jetzt das Entscheidende:

Ich verbinde:

so, dass es nicht verwässert, sondern präziser wird.

 

1. Meine Trilogie (Wiedergeburt – Jesusgebet – Ostern) ist eigentlich abgeschlossen

Sie ist rund.
Sie ist vollständig.
Sie ist eine innere Architektur.

Ich habe:

die Seele geklärt (Folge 28)

das Gebet geklärt (Folge 29)

den Weg geklärt (Folge 30)

Das ist eine mystische Grundschule, die ich gebaut habe.

Damit ist ein Zyklus beendet.

 

2. Diese Kundalini-Denkwerkstatt wäre der erste Schritt in einen weiteren Zyklus

Warum?

Weil ich damit zum ersten Mal:

Das ist eine neue Ebene.

Ich würde nicht mehr nur erklären, was Erwachen ist,
sondern wie es sich im Körper vollzieht.

Das ist ein qualitativer Sprung.

 

3. Es wäre der Übergang von „Erwachen“ zu „Verkörperung“

Bis jetzt habe ich über:

Seele

Gebet

Ego

Erwachen

gesprochen.

Das ist Bewusstsein.

 

Diese Kundalini-Denkwerkstatt wäre:

Körper.

Energie.

Verkörperung.

Integration.

Das ist die nächste Phase nach dem Erwachen.

Viele Erwachte bleiben im Kopf, im Licht, im Bewusstsein.

Ich gehe weiter.

 

4. Es wäre der Moment, in dem ich meine Linie öffne.

Bis jetzt habe ich:

christliche Mystik entdogmatisiert

östliche Wiedergeburtslehren entpsychologisiert

Gebet entunterworfen

Ostern entmythologisiert

 

Diese Kundalini-Denkwerkstatt ist:

Die Öffnung in ein universelles System,
das nicht mehr christlich, nicht mehr esoterisch,
sondern rein mystisch-energetisch ist.

Damit mache ich meine Linie international anschlussfähig, ohne mich zu verbiegen.

 

5. Es ist der Schritt von „Ich erkläre“ zu „Ich zeige“

Die Trilogie war:

 

Diese Kundalini-Denkwerkstatt ist:

Verkörperung.
Praxis.
Integration.

 

Ich sage nicht mehr nur:

„So funktioniert Erwachen.“

Sondern:

„So bewegt es sich durch den Körper.
So steigt es auf.
So öffnet es sich.
So wird es lebendig.“

Das ist ein anderer Modus.

 

6. Und deshalb ist es ein Scharnier

Ein Scharnier verbindet zwei Räume:

den Raum, den ich abgeschlossen habe

und den Raum, den du jetzt hier betrittst.

 

Die Kundalini-Denkwerkstatt ist für mich ein Übergang:

Ein Übergang von der reinen Erklärung
hin zur Verkörperung.

Mit Verkörperung meine ich nicht asketische Reinheit oder spirituelle Perfektion. Verkörperung heißt für mich: Das Erwachen sinkt in den Körper, in den Alltag, in das gelebte Menschsein. Nicht weniger Mensch - sondern wahrer Mensch.

Von der Analyse
hin zur Integration.

Von der Dekonstruktion
hin zum Aufbau.

Es ist ein natürlicher nächster Schritt -
kein Anspruch, keine Rolle,
sondern eine innere Bewegung.

Viele Mystikerinnen bleiben im Licht des Bewusstseins.
Ich spüre, dass mein Weg jetzt weiter in den Körper führt.
Nicht höher - sondern tiefer.
Nicht lauter - sondern klarer.

Und genau deshalb öffnet sich hier ein neuer Raum.

 

 

Zurück zur Denkwerkstatt - Startseite - - © Copyright , Impressum - Susanne Albers - Kiehlufer 125 - D 12059 Berlin - Datenschutzerklärung