Prägung · Zumutung · Menschsein

Betonplatten auf der Seele

Drei Lieder über das Gewicht, das sich auf einen Menschen legen kann – und über die Frage, warum Belastung überhaupt zur Normalität erklärt wird.

Nicht lösen.
Erst hinsehen.

Das Bild der Betonplatte ist hier kein geschlossenes Lehrmodell. Es ist eine offene Metapher: für Sätze, Erwartungen, Ängste, Verluste und gesellschaftliche Zumutungen, die irgendwann so selbstverständlich wirken, dass niemand mehr fragt, warum sie überhaupt dort liegen.

Diese Reihe ist kein Trainingsprogramm. Sie erzählt Situationen, öffnet Fragen und lässt das Gefühl selbst sprechen. Erkenntnis darf entstehen – ohne dass daraus sofort eine Methode werden muss.

Ich bin kein Fundament. Ich bin ein Mensch.
Die vorhandene Reihe

Hören. Lesen. Wiedererkennen.

Betonplatten 01

Keine Platte auf meine Seele

Was dieses Lied öffnet

Das erste Lied schaut an den Anfang: auf einen Menschen, bevor aus Erwartungen, Sätzen und Gewöhnung ein scheinbar selbstverständliches Gewicht wird.

Welche Sätze erscheinen dir heute selbstverständlich, obwohl du sie irgendwann gelernt hast?

Weitergedacht: Das zweite Lied fragt nicht nach der ersten Platte, sondern nach dem Moment, an dem jemand sagt: Eine geht doch noch.
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Betonplatten 02

Die elfte Platte

Was dieses Lied öffnet

Vergangenes Aushalten begründet kein Recht auf neue Zumutungen. Die Grenze wird nicht dadurch falsch, dass vorher schon viel getragen wurde.

Welche Last wird dir mit dem Satz verkauft: „Das wirst du doch wohl noch schaffen“?

Weitergedacht: Das dritte Lied vergrößert die Frage radikal: Was geschieht, wenn ganze Gesellschaften Angst zur Normalität erklären?
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Betonplatten 03

Dann geh doch in den Bunker

Was dieses Lied öffnet

Der Bunker macht aus der Metapher eine politische und menschliche Frage: Wer darf entscheiden, dass andere mit Angst leben sollen – und welche großen Worte tragen noch, wenn ein Kind nur den Alarm hört?

Welche abstrakte Begründung verändert sich, sobald du den einzelnen Menschen darin siehst?

Weitergedacht: Danach bleibt nicht nur die Frage nach Last. Es bleibt die Frage nach Würde – und nach dem Göttlichen unter oder mitten in all dem.
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Nach der Reihe

Und nun?

Die Lieder haben Türen geöffnet. Auf der nächsten Seite werden die einzelnen Gedanken zusammengeführt – nicht als Patentlösung, sondern als Orientierung: Was wiederholt sich? Was lässt sich unterscheiden? Und wo beginnt die mystische Frage?

Betonplatten weiterdenken →